Yoga – esoterischer Humbug?

Wie bei vielen Randthemen im Bewegungsbereich gehen auch beim Thema Yoga die Meinungen sehr stark auseinander:

„Yoga ist doch nur etwas für spirituelle Hausfrauen!“

„Für Yoga muss ich doch beweglich sein, da verrenke ich mir doch sonst alles!“

„Yoga? Da bin ich zu ungeduldig, ich muss mich Auspowern, Dehnen wird überbewertet...“

 

Mit solchen oder ähnlichen Sätzen werden Yogalehrer täglich konfrontiert und könnten dann lange Vorträge über die Vorzüge oder die vermeitnlichen Vorurteile gegenüber der Philosophie des Jahrtausende alten Yoga halten. 

 

Um mit den falschen Glaubenssätzen aufzuräumen und den Neugierigen einen ersten Einblick zu gewähren, haben wir hier ein paar der wichtigsten Informationen, kurz und knackig zusammengefasst.

 

Yoga ist an allerersten Stelle für jeden Einzelnen, der sich auf das Thema einlässt, ein komplett individueller und einzigartiger Weg. Und wir sagen bewusst 'Weg' und nicht 'Ziel', denn genau das ist der springende Punkt und das große Missverständnis dabei: 

 

Yoga hat KEIN Ziel. Yoga ist KEIN Wettbewerb. Es gibt KEIN 'schneller' oder 'weiter'.

 

Es ist eben nicht wichtig, wie tief du in die Vorbeuge kommst im Vergleich zu deiner Nachbarin im Kurs neben dir. 

 

Yoga ist das, was du daraus machst und das, was du speziell gerade in diesem Augenblick brauchst oder kannst, sowohl während den Asanas (Körperübungen auf der Matte), der Meditation (stilles Sitzen/Liegen und Konzentration der Gedanken) als auch im Alltag (jeden Moment bewusst mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben). Denn Yoga ist immer und überall einsetzbar und anwendbar!

 

Zudem gibt es inzwischen, aufgrund der kontinuierlichen Entwicklung des Yoga, so unendlich viele Versionen und Arten der Yoga Praxis, dass es für jedes Bedürfnis und jeden Geschmack etwas passendes gibt!

 

Und auch wenn Yoga in seiner Essenz vielmehr ist, als nur die bekannten Übungen auf der Matte, lässt es sich wunderbar mit einem individuellen Personal Training verbinden und die Ganzheitlichkeit dieser zusätzlichen Möglichkeit von Achtsamkeit und Körperwahrnehmung auch mit in den Alltag zu integrieren, wird dadurch unerschöpflich!

 

Deshalb unser Tipp: Fang einfach mal mit ein paar einfachen Übungen, unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers an und beobachte, was passiert!

 

Lisa Scheuermeyer (Yogalehrerin, Personaltrainerin)