10 einfache Möglichkeiten, ein gutes Training zu ruinieren.

10. Übermäßig intensives Training

Manchmal wird das Sprichwort „Ohne Fleiß kein Preis“ von Sportlern zu wörtlich genommen. Es ist kontraproduktiv, zu lange zu laufen, sich zu weit zu dehnen, zu schwere Gewichte zu verwenden oder dem Körper zu viel zuzumuten. Wenn Sie sich überanstrengen und zu intensiv trainieren, wird das Training weniger effektiv. Es könnte sogar so weit kommen, dass Sie Ihrem Körper durch Überanstrengung schaden und Verletzungen erleiden, z. B. Muskelzerrungen, Bänderrisse oder Knochenbrüche. 

 

9. Zu leichtes Training

Sie müssen sich nicht völlig verausgaben, aber Ihre Muskeln brauchen ein Training, das sie fordert. Das gleiche Prinzip gilt auch für Herz-Kreislauf- und Beweglichkeitstraining. Herz-Kreislauf-Übungen sollten mindestens so intensiv sein, dass sich Herzschlag und Atmung beschleunigen. Bei Kraftübungen sollten die Muskeln deutlich beansprucht werden und bei Dehnübungen sollte Spannung, aber kein Schmerz, spürbar sein. 

 

8. Unbequeme Kleidung

Ganz gleich, welche Trainingsart Sie vorziehen: Bequeme Kleidung ist besonders wichtig. Eine zu weite Hose, die ständig rutscht, ein zu enger Sport-BH, der die Atmung behindert, Shorts, die hochrutschen, ein T-Shirt in der falschen Größe und jedes andere Kleidungsstück, das unbequem ist und das man ständig zurechtziehen muss – da sind die Chancen hoch, dass man das Training vorzeitig abbricht. Das gilt auch für Kopf- oder Ohrhörer. Mit einem motivierenden Song trainieren Sie vielleicht länger, aber wenn Sie permanent Ihre Kopfhörer zurechtrücken müssen, wird Ihnen die Konzentration auf die Übung schwerfallen.

 

7. Falsche Haltung

Für jede sportliche Betätigung gibt es eine optimale Art, sie auszuführen, um Ihr Training so effektiv wie möglich zu gestalten. Dies wird oft als „richtige Haltung“ bezeichnet. Ein Langstreckenläufer beansprucht seinen Körper beispielsweise übermäßig, wenn er die Körperhaltung eines Kurzstreckenläufers annimmt. Gewichtheber sind sich ihrer Haltung besonders bewusst, weil sie wissen, dass die richtige Haltung zu fantastischen Ergebnissen führen kann, die falsche Haltung dagegen zu Verletzungen. 

 

6. Fehlende Nährstoffe

Wenn Sie Ihren Körper nicht mit genügend Brennstoff für ausreichend Energie versorgen, sind Sie schon kurz nach Trainingsbeginn müde und bereit aufzugeben. Damit Sie die erforderliche Energie über die Ernährung bereitstellen können, müssen Sie komplexe Kohlenhydrate, eine angemessene Menge gesunder Fette, qualitativ hochwertiges Eiweiß und Ballaststoffe zu sich nehmen. Diese Nahrungsmittel liefern Ihrem Körper nachhaltige Energie, die für das gesamte Training ausreicht. Wenn Sie dreißig Minuten nach einer Trainings- einheit einen hochwertigen Eiweißshake mit etwas Kohlenhydraten (z. B. rohem Honig) zu sich nehmen, werden Muskelaufbau und -heilung bedeutend gefördert. 

 

5. Ungeduld

Ein effektives Training wird schnell ineffektiv, wenn Sie ungeduldig sind und Übungen auslassen, um das Training abzukürzen. Ungeduld kann auch dazu führen, dass Sie aufgeben, wenn Sie nicht sofort Ergebnisse verzeichnen. Selbst wenn Ergebnisse nicht sofort erkennbar sind, pro tiert Ihr Körper jedes Mal, wenn Sie im Fitnessstudio trainieren oder joggen gehen. Es kann ein paar Wochen dauern, bis Sie äußerlich Ergebnisse sehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Ihr Körper innerlich nicht bereits gesünder geworden ist. 

 

4. Unregelmäßiges Training

Ärzte empfehlen, so gut wie jeden Tag gemäßigt Spor t zu treiben. Je aktiver Sie sind, desto besser fühlen Sie sich, desto gesünder sind Sie und desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie auch weiterhin eine aktive Lebensweise beibehalten. Geregelte Trainingsprogramme erleichtern Ihnen die regelmäßige sportliche Betätigung. 

 

3. Einseitiges Training

Grundsätzlich gibt es nichts daran auszusetzen, wenn Sie sich auf Ihre Lieblingsübung konzentrieren. Wenn Sie jedoch ergänzende Übungen in Ihr Training einbauen, wird sich Ihre Gesundheit bedeutend verbessern. Ein Crosstraining-Programm mit Kraft-, Herz-Kreislauf- und Beweglichkeitsübungen sorgt dafür, dass der gesamte Körper trainiert wird. Ein Training, bei dem alle drei Schwerpunktbereiche einbezogen werden, ist bedeutend effektiver als die ständige Wiederholung einer einzigen Übung. 

 

2. Keine Erholungsphasen

Wenn Sie wirklich abnehmen möchten oder darauf bedacht sind, straffe Muskeln aufzubauen, liegt die Versuchung nahe, so oft wie möglich zu trainieren. Ihr Körper muss sich aber nach intensiven Trainingseinheiten ausruhen und erholen. Hier bietet sich ein Crosstraining an, dessen Aufbau bestimmten Körperpartien eine Erholungsphase gönnt. Wenn Sie zwischen Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitsübungen wechseln, trainieren Sie Ihren Körper kontinuierlich, während sich bestimmte Körperpartien erholen können. Viel wichtiger ist es vielleicht sogar noch, gut zu schlafen. Dadurch tanken Sie neue Kraft und wachen voller Energie auf, sodass Ihrem nächsten Besuch im Fitnessstudio nichts im Weg steht. 

 

1. Unrealistische Ziele

Unrealistische Ziele, die nur schwer zu erreichen sind, sorgen mit großer Wahrscheinlichkeit schnell für Frustration. Kleinere, erreichbare Ziele eignen sich viel besser zur Motivation. Selbst wenn Ihr Gesamtziel darin besteht, 45 kg abzunehmen, ist es hilfreicher, sich kleine, realistische und in kurzer Zeit erreichbare Ziele zu setzen. Auf diese Weise können Sie Ihre Motivation einfacher beibehalten. Jedes Ziel, das Sie erreichen, steigert Ihr Selbstvertrauen und Ihr Selbstwertgefühl und bringt Sie so Ihrem Gesamtziel kontinuierlich näher.